Was geschieht mit unseren bestehenden Daten?

Wir können auf individuelle Schnittstellen und den damit verbundenen Datentransfer zurückgreifen. Feste Transferprozesse transportieren die Daten aus den Einzelsystemen in den neuen Datenspeicher. Eventuell vorhandene Dubletten (doppelte Datensätze) können mit Hilfe vorgefertigter Filter und Analyseverfahren beseitigt werden. Adressen können korrigiert und eine Zuordnung von Daten, die aus unterschiedlichen Systemen stammen, können berücksichtigt werden. Die Transferprozesse können sich dabei auch direkt um die Zuordnung von Daten und Datenqualität kümmern, zum Beispiel Adressen vereinheitlichen oder Kundennummern mit Hilfe von Zuordnungstabellen zusammenführen, auch wenn sie unterschiedlich geschrieben sind oder andere Formate besitzen. Natürlich ist auch hier nicht zuletzt ein Pflegeaufwand erforderlich, aber es besteht keine Notwendigkeit mehr, in die operativen Systeme einzugreifen.

 Individuelle ­Auswertungen und Statistiken versprechen schnelles Reagieren. Umsätze nach Region oder Postleitzahlengebiet darzustellen oder mit den Vorjahresergebnissen zu vergleichen ist eines der wichtigsten Handwerkzeuge einer Geschäftsführung. Nach Einführung eines Analysemodells sind solche Abfragen, die notwendige Zugriffsrechte vorausgesetzt, direkt von geschulten Abteilungs- oder Gebietsleitern ausführbar. Eine Anfrage an die IT-Abteilung, die Daten entsprechend zusammenzustellen, gehört damit der Vergangenheit an. Als Werkzeug dient hierfür gerade im Mittelstand häufig das weit verbreitete Tabellenberechnungsprogramm Excel von Microsoft. Der Unterschied ist, dass jetzt die Datenquelle eine solide und verlässliche Grundlage darstellt und keine Gefahr besteht, durch fehlerhafte Bezüge zu falschen Aussagen zu gelangen.